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Gärtnermeister Brunnenstr. 33 • 88480 Achstetten-Bronnen Tel 07392 912231 • Fax 07392 911651 mobil 0177 7515817 miche-schick@web.de |
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Und die vielen hundert Besucherinnen und Besucher, die am Sonntag mit
dem Auto, dem Motorrad, zu Fuß oder dem Fahrrad in den Laupheimer
Ortsteil gepilgert waren (meist Stammgäste), wurden wie jedes Jahr aufs
Neue überrascht. Denn seit knapp zwei Jahrzehnten wird die
Tomatenausstellung immer größer. Michael Schick: "Jetzt geht's streng
auf 500 zu, so langsam wird der Platz hier einfach zu klein." Die
überwiegend weiblichen Besucher werden von Michael Schick ausführlich
darüber informiert, dass Tomaten viel "Futter" und Sonne bräuchten,
ebenso reichlich Wasser, aber nur von unten. Nasskalte Witterung, so
Schick, sei Gift für die ursprünglich tropische Frucht, die gerne ein
Dach über dem Kopf hätte, um der gefürchteten Braunfäule zu trotzen.
Schwäbische Zeitung – Fr. 02. September 2011 Leidenschaft: Michael Schick hat ein Faible für Tomaten
Miachael Schick (Foto: Markiewicz)
Von Agathe Markiewicz Auf den 2200 Quadratmetern in seinem Garten, am Haus und im Gewächshaus finden mittlerweile knapp 350 Sorten Platz. Sie wachsen – immer überdacht – in kleinen und großen Töpfen oder wild. „Die Tomaten sind empfindlich“, sagt Schick. „Wenn sie zu nass werden, fangen sie an zu faulen und dann kommt der Pilz.“ Um dem entgegenzuwirken, achtet der Gärtner darauf, dass die Nachtschattengewächse nicht direktem Regen ausgesetzt sind und so stehen, dass das Wasser abfließen kann. Doch wie kommt man dazu, 350 Sorten Tomaten zu säen, zu hegen und zu pflegen? „Mir geht es um die Erhaltung der Sorten“, erklärt der 49-Jährige. „Vor etwa 30 Jahren gab es noch schätzungsweise 50 000 unterschiedliche Tomatensorten, mittlerweile sind es nur noch geschätzte 10 000.“ Doch nicht nur die Erhaltung der Sorten spielt eine Rolle: „Geschmacklich ist die Tomate nicht zu übertreffen“, sagt Michael Schick und beißt in eine „Kumato“, seine momentane Lieblingstomate. Doch auch die „Green Velvet“ gehöre zu seinen Favoriten. „Eine reife Tomate schmeckt einfach genial“, sagt der Gärtner. Dabei gebe es für jeden Geschmack etwas: feste oder mehlige, süße oder kräftige, rote, grüne, gelbe oder weiße. Sie tragen Namen wie „Miches Beauty“, „Early Sibirian“ und „Feuerwerk“. In dem wilden Garten finden jedoch nicht nur Tomaten ihren Platz, auch Gemüse baut der Gärtner an und Obst, eine Vielzahl an Kräutern gibt es und essbare Blüten. Schier unzählige Blumen zieren das Gelände. Dazwischen findet sich ein kleiner Teich. Unkraut gibt es für Michael Schick nicht. „Mir sind die wild wachsenden Pflanzen wichtig, deshalb mähe ich nur so viel, dass man durchlaufen kann“, sagt er. „Denn durch den wilden Wuchs haben die Vögel genügend Futter.“ (Erschienen: 01.09.2011 19:30)
Michael Schick zeigt 250 TomatensortenNEU-ULM/BRONNEN (sz) Am kommenden Wochenende gibt es auf der Landesgartenschau in Neu-Ulm im Bereich im Vorfeld eine Tomatenausstellung. Michael Schick aus Bronnen zeigt 250 Tomatensorten. Rund 250 Tomatensorten aus aller Welt hat Michael Schick dieses Jahr in seinem Garten ausgepflanzt, gut die Hälfte davon in Pflanzcontainern. Bis jetzt sind sie weitgehend von der gefürchteten Braunfäule verschont,-ein untrügliches Zeichen für einen guten Sommer, wie er sagt. Im Infogewächshaus im "Vorfeld" wird Schick am Samstag und Sonntag, 23. und 24. August, einen Großteil seiner Tomaten in Form einer "Spirale" zeigen. Ein Fachvortrag mit Tipps und-Infos zu Aussaat, Anbau, Düngung-und Pflege beginnen jeweils um 11, 13 und 15 Uhr. Im Anschluss gibt es die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch. Von verschiedenen Tomatensorten sind-auch Samen zu haben. Gezeigt wird auch, wie Tomaten toll serviert werden. Die Ausstellung ist nicht nur etwa für Tomatenfans. Alte Kartoffelsorten, Bohnen und verschiedene andere fast vergessene Gemüse und Kräuter sind ebenfalls zu sehen. (Erschienen: 20.08.2008 -Schwäbische Zeitung)
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